Tag Archives: Visionen

Merry Christmas everyone!

Merry Christmas everyone!

“And so this is christmas for weak and for strong
the rich and the poor ones the world is so wrong
and so happy christmas for black and for white

for the yellow and the red ones let’s stop all the fight
A very merry christmas and a happy new year

let’s hope it’s a good one without any fear
war is over if you want it war is over now

(John Lennon – Happy Xmas)

“The world is so wrong” – Das ist tatsächlich, der Eindruck, den man bekommen kann. Vieles läuft schief auf dieser Welt und vielen gelingt es immer noch, die Augen davor zu verschließen. Read the rest of this entry

Komm wieder, wenn du die Welt verändert hast!

Komm wieder, wenn du die Welt verändert hast!

Freitag Mittag, die sechste Schulstunde in unserem aus acht Leuten bestehenden Geschichte-Leistungskurs. Niemand weiß mehr so genau, wie wir von der deutschen Nachkriegsgeschichte dort hingekommen sind, aber auf einmal sind wir mitten in einer Diskussion über das aktuelle politische Geschehen. Oder Nicht-Geschehen. Über soziale Ungerechtigkeit, über mangelnde Umverteilung und darüber, ob das eigentlich so sein muss. Muss es, finden einige. Zu viel Lobbyismus, zu wenig Partizipation, theoretisch könnte es vielleicht besser funktionieren, aber praktisch? Praktisch auch, finde ich. Warum denn auch nicht? Warum muss man sich damit abfinden, wie es ist, wenn es besser sein könnte? “Jaja, komm wieder, wenn du die Welt verändert hast!”, unterbricht mich eine Klassenkameradin und garniert ihr Statement mit einem Blick, der signalisiert: “Ich will ja niemandem seine Illusionen rauben, aber es lässt sich nun mal nicht ändern. Das ist eben so!”

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Angela Unverbindlich – Was fehlt, ist die Vision

Angela Unverbindlich – Was fehlt, ist die Vision

Zugegeben, wir sind ja Enttäuschungen gewohnt. Visionen sind Visionen und Realität ist Realität, das haben wir gelernt, und wir können durchaus zwischen Wahlversprechen und Wirklichkeit unterscheiden. Alle ihre Versprechen wahr zu machen, das hat bisher schließlich auch noch keine Partei und keine Regierung geschafft. Selbst Barack Obama hat nach ein paar Monaten an der Macht noch nicht den versprochenen Wandel in das Washingtoner Machtgefüge gebracht. Selbst einer, der zwischenzeitlich zu einer Art Messias stilisiert wurde, ist mit einigen seiner Visionen an der politischen Realität gescheitert. Aber: Er hatte wenigstens welche. Er ist mit dem Anspruch gestartet, in seiner Amtszeit für alle Amerikaner eine Krankenversicherung zu schaffen, den Krieg im Irak zu beenden und ein harmonisches internationales Klima zu schaffen. Er hat sich große Ziele gesetzt und seinen Anhängern etwas gegeben, wofür sie sich begeistern können. Er hat Politik zu einem Thema gemacht, dass die Menschen bewegt, er hat ihren Glauben daran geweckt, dass Veränderungen möglich sind. Und das für sich genommen ist schon viel wert.

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Eine Runde Mitleid!?

Eine Runde Mitleid!?

Wir gehören zu einer Generation, die derzeit oft als „Generation Krise“ bezeichnet wird. Muss man uns deswegen bemitleiden?

Willkommen in der „Generation Krise“. Eine globale Finanzkrise, rasant steigende Arbeitslosenzahlen, Staatsschulden in astronomischen Höhen und schlechte Jobaussichten selbst für Akademiker. Unsere Generation hat tatsächlich einigen Anlass, sich über ihr Erbe zu beklagen. Die Welt, die uns hinterlassen wird, stellt uns vor große Herausforderungen. Und bislang ist noch unklar, wie wir sie meistern können.
Es gibt also gute Gründe, uns zu bemitleiden. Aber keine Sorge, das braucht niemand zu tun. Das tun wir nämlich selbst schon ausgiebig. Mitleiderregend ist nicht in erster Linie unsere Lage, sondern wie wir damit umgehen. Natürlich ist die Versuchung groß, sich bemitleiden zu lassen. Oder einfach gleich im Selbstmitleid zu versinken. Doch die Wahrheit ist: Die „Generation Krise“ kann es sich einfach nicht leisten, zur „Generation Selbstmitleid“ zu werden.

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